Physik Quiz
Die Natur rechnet unbestechlich
Zum Glück darfst du dabei gelegentlich mit Formeln nachhelfen.
Wie willst du spielen?
Welcher Forscher nutzte 1911 Streuexperimente mit einer dünnen Goldfolie, um den kleinen, positiv geladenen Atomkern nachzuweisen?
Rutherfords Goldfolienexperiment zeigte, dass die positive Ladung und fast die gesamte Masse eines Atoms in einem winzigen Kern konzentriert sind. Das widerlegte das damalige Rosinenkuchenmodell.
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Wie gut kennst du Physik?
Das Physik Quiz verbindet Bewegung, Kräfte, Energie und Materie mit den Experimenten und Modellen, die unser Bild der Natur geprägt haben. Hier hilft kein überzeugendes Auftreten: Ein Ergebnis bleibt ein Ergebnis, auch wenn es elegant danebenliegt.
Die Themen reichen von klassischen Grundlagen und historischen Meilensteinen bis zu Quantenphänomenen, Relativität, Teilchenphysik, Astrophysik und kosmischen Signalen. Mal geht es um eine Beobachtung, mal um ein Gesetz oder die Grenzen eines Modells. Physik ist schließlich breit aufgestellt – nur die Schwerkraft bleibt erstaunlich bodenständig.
Physik Quiz: 8 Fragen mit Antworten
Was dich erwartet: 8 Beispielfragen mit Antworten
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Welche Messung von Michelson und Morley sollte ursprünglich den Ätherwind nachweisen, fand aber keinen erwarteten Unterschied in der Lichtgeschwindigkeit?
leicht- ADas Michelson-Morley-Experiment
- BDas Cavendish-Experiment
- CDas Fizeau-Experiment
- DDas Eötvös-Experiment
Antwort
ADas Michelson-Morley-Experiment
Das Interferometerexperiment von 1887 zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen Lichtwegen in verschiedenen Richtungen. Dieses Nullresultat wurde später zu einem wichtigen Hinweis gegen den Lichtäther.
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Welcher Physiker führte den berühmten Doppelspaltversuch mit Elektronen durch und zeigte damit deren Interferenzverhalten?
mittel- ARobert Millikan
- BErnest Rutherford
- CClinton Davisson
- DArthur Compton
Antwort
CClinton Davisson
Clinton Davisson beobachtete gemeinsam mit Lester Germer die Beugung von Elektronen an einem Kristall. Das Ergebnis bestätigte die Wellennatur von Materieteilchen.
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Welcher Zusammenhang wurde durch den Versuch von Fizeau mit einem bewegten Wasserstrom untersucht?
schwer- ADie Beugung des Lichts an einem Einzelspalt
- BDie Mitführung des Lichts durch bewegtes Wasser
- CDie Polarisation des Lichts durch Kristalle
- DDie Emission von Licht durch erhitzte Gase
Antwort
BDie Mitführung des Lichts durch bewegtes Wasser
Hippolyte Fizeau maß, wie sich bewegtes Wasser auf die Lichtgeschwindigkeit auswirkt. Sein Ergebnis passte zur späteren relativistischen Beschreibung der Lichtausbreitung in bewegten Medien.
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Welche Größe bestimmte Robert Millikan mit seinem Öltröpfchenexperiment in besonders präziser Form?
leicht- ADie Planck-Konstante
- BDie Gravitationskonstante
- CDie Boltzmann-Konstante
- DDie Elementarladung
Antwort
DDie Elementarladung
Millikan maß die elektrischen Ladungen winziger Öltröpfchen und zeigte, dass sie ganzzahlige Vielfache einer kleinsten Ladung sind. Diese kleinste Einheit ist die Elementarladung.
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Welche Beobachtung von Henrietta Swan Leavitt ermöglichte es, Entfernungen zu weit entfernten Sternen und Galaxien abzuschätzen?
mittel- ADie Perioden-Leuchtkraft-Beziehung der Cepheiden
- BDie Rotverschiebung von Spektrallinien
- CDie Ablenkung des Sternlichts durch Sonnenmasse
- DDie Parallaxe naher Sterne
Antwort
ADie Perioden-Leuchtkraft-Beziehung der Cepheiden
Leavitt entdeckte bei Cepheiden einen festen Zusammenhang zwischen Pulsationsperiode und absoluter Helligkeit. Dadurch wurden diese Sterne zu kosmischen Entfernungsmessern.
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Welches Ergebnis des Stern-Gerlach-Experiments von 1922 widersprach einer klassischen kontinuierlichen Orientierung des Drehimpulses?
schwer- AEin Lichtstrahl zerfiel in drei Farben
- BEin Elektronenstrahl wurde vollständig absorbiert
- CEin Silberstrahl spaltete sich in zwei getrennte Teilstrahlen auf
- DEin Protonenstrahl blieb trotz Magnetfeld gerade
Antwort
CEin Silberstrahl spaltete sich in zwei getrennte Teilstrahlen auf
Im inhomogenen Magnetfeld wurde ein Strahl neutraler Silberatome in zwei klar getrennte Teilstrahlen aufgespalten. Das zeigte die Quantisierung der möglichen Projektionen des Drehimpulses.
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Wer entdeckte 1895 die X-Strahlung?
leicht- AMichael Faraday
- BWilhelm Conrad Röntgen
- CMax Planck
- DHeinrich Hertz
Antwort
BWilhelm Conrad Röntgen
Wilhelm Conrad Röntgen entdeckte die X-Strahlung 1895 und nannte sie zunächst X-Strahlen. Für diese Entdeckung erhielt er 1901 den ersten Nobelpreis für Physik.
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Bei welchem Experiment zeigte James Chadwick 1932, dass die Strahlung aus einem Berylliumbeschuss nicht aus Gammastrahlung, sondern aus neutralen Teilchen bestand?
mittel- ARöntgenbestrahlung von Paraffin
- BElektronenbeschuss einer Goldfolie
- CNeutronenbeschuss von Uran
- DBerylliumbeschuss mit Alphateilchen
Antwort
DBerylliumbeschuss mit Alphateilchen
Chadwick beschoss Beryllium mit Alphateilchen und untersuchte die dabei entstehende durchdringende Strahlung. Die Ergebnisse führten zur Entdeckung des Neutrons.
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